Doppelsieg für Volkswagen Motorsport auf der IAA


12.09.2019 Das erste RCCO-Rennen auf der IAA in Frankfurt endete mit einem überlegenen Doppelsieg für Volkswagen Motorsport-Phoenix Racing. Ein loses Hinterrad am dritten Volkswagen Golf GTE Vision RCCO vereitelte einen möglichen Dreifachsieg.

Mit allen drei Autos im Finale der besten sechs gelang dem Team von WELT-TV-Produzent Daniel Bäumler auf dem AvD-Stand in Halle 4.0 ein Traumergebnis. Trotzdem musste Bäumler hart für seinen zweiten Saisonsieg kämpfen, mit dem er sich im Titelkampf zurückmeldete. „Ich hatte einen schlechten Start und bin gleich in Unfälle verwickelt worden“, sagte der Volkswagen-Pilot. „So wurden es nervenaufreibende zehn Minuten. Zum Glück war mein Auto heute richtig schnell. Hier auf der IAA zu gewinnen – und das auch noch vor den Augen unseres Teamchef-Teamchefs Andre Dietzel – ist etwas ganz Besonderes.“

Im Finale hatten zunächst zwei andere Volkswagen-Piloten die Nase vorn. Marcel Czibulinski, der exklusiv die Karosserien für die „große kleine“ Rennserie laminiert, schnappte sich bei seinem RCCO-Debüt sensationell die Pole-Position und lag auch im Finale in Führung, ehe sich ein Hinterrad seines Autos löste – für Czibulinski der zweite Aufreger des Tages, nachdem er im Vorlauf versehentlich mit dem Golf seines Teamkollegen Stefan Waschow gefahren war und nur knapp einem Wertungsausschluss entging.

Waschow übernahm im Finale nach Czibulinskis Pech die Führung, wurde in der Schlussphase aber immer lamgsamer und fiel schließlich hinter Teamchef Daniel Bäumler zurück. „Mein Auto nahm kein Gas mehr an“, sagte Waschow. „Sorry, dass ich dadurch die anderen blockiert habe - das war keine Absicht.“

Davon betroffen war vor allem Rekordmeister Thomas Voigt, der auf einem sicheren dritten Platz lag, als es kurz vor Rennende durch den lamgsamer werdenden Golf zu einem Stau kam und sich Voigt drehte. „Leider hatten die Streckenposten Probleme, mein Auto wieder einzusetzen – so war der dritte Platz futsch“, sagte der RCCO-Rekordmeister. „Im ersten Moment dachte ich, die VW-Piloten spielen Spiele mit
mir. Aber Stefan hatte wohl wirklich ein Problem.“

Vom Chaos in der letzten Minute profitierte Michael Niemas, der völlig unerwartet noch den dritten Platz erbte und das Podium in Frankfurt komplettierte. „Ich konnte den Speed der Schellsten heute nicht mitgehen, deshalb bin ich mit Platz drei sehr zufrieden“, sagte der Modellbau-Künstler.

Hinter Thomas Voigt belegte Carsten Paulun einen starken fünften Platz. Der Technologieredakteur (u.a. „tomorrow“) schaffte als einziger Lamborghini-Pilot den Einzug in das Finale.

Markenkollege Eldert Hedden scheiterte mit seinem schwer beladenen Lambo im B-Finale, übernahm in Abwesenheit von Björn Skottle (beruflich verhindert) mit einem siebten Platz trotzdem die Tabellenführung.

Drei Rennen vor Saisonende könnte der Titelkampf kaum spannender sein. Mit Eldert Hedden (Lamborghini), Björn Skottke (KTM), Thomas Voigt (Audi) und Daniel Bäumler (Volkswagen) liegen Fahrer von vier verschiedenen Marken an der Tabellenspitze nur zehn Punkte auseinander.

Am 23. Oktober ist die „große kleine“ Rennserie zu Gast bei Volkswagen Motorsport in Hannover. Die Saison 2019 endet am 16./17. November mit dem 24-Stunden-Rennen in der Autostadt in Wolfsburg, bei dem das neue #VisionRCCO-Chassis seine Weltpremiere feiern wird.



PRESENTING PARTNER

SERIENPARTNER

TECHNISCHE PARTNER

CONNECT TO RCCO

© RCCO 1991–2019