Erster Rallye-Sieg für "Skottie"


29.08.2019 Was für eine Rallye! Hitze, Gewitter, Regen, Sand auf der Strecke, Unfälle, jede Menge Dramen und wieder eine superknappe Entscheidung ganz am Ende. Der erste Rallye-Sieg für „Skottie“. Das achte Rallye-Podium in Folge für Rekordmeister Thomas Voigt und ein tolles Comeback von Robert Müller.

Die seit 1991 ausgetragene Rallye gilt als eines der Highlights der „großen kleinen“ Rennserie RCCO. Und bei tropischen Temperaturen sorgte der siebte Saisonlauf im trendigen Beachclub Hamburg del mar auch dieses Mal für Rallye-typische Aufregung und jede Menge Abwechslung.

Mit nur zwei Sekunden Vorsprung feierte Tabellenführer Björn Skottke vom KTM-Team PROTOTYP-Shell seinen zweiten Sieg in Folge. Es war sein 26. Triumph in der „großen kleinen“ Rennserie, aber sein erster bei der Rallye. „Die Rallye ist eigentlich gar nicht so mein Ding“, sagte „Skottie“ nach seinem knappen Triumph. „Heute war es entscheidend, die Nerven zu behalten. Das ist mir gut gelungen.“

„Skottie“ eroberte die Führung erst auf der vorletzten Wertungsprüfung (WP 13), als Rekordmeister Thomas Voigt auf der berühmt-berüchtigten „Bartresen-WP“ entgleiste und zwei Sekunden auf Skottke verlor. Genau diese zwei Sekunden fehlten Voigt am Ende zum Sieg.

Allerdings hatte der Audi-Pilot großes Glück, überhaupt um sein achtes Rallyepodium in Folge kämpfen zu können. Die Rallye schien für den amtierenden RCCO-Champion schon nach der WP 6 gelaufen zu sein, als der vor ihm fahrende Daniel Bäumler mit seinem Volkswagen Golf GTE Vision RCCO in der letzten Runde eine gehörige Portion Sand auf die Strecke geschaufelt hatte. Der Zeitverlust für den nachfolgenden Voigt war riesengroß, löste sich aber in Null auf, als Bäumlers Teamkollege Kim Hauschild die Strecke versehentlich komplett mit Sand zuschaufelte und die WP nachträglich neutralisiert wurde. Auch WP 8 wurde nicht gewertet, bei der es nach den beiden führenden Autos plötzlich zu regnen begonnen hatte.

Am meisten profitierten davon Voigt und Hauschild, der trotz seines Fauxpas auf WP 6 zur Halbzeit vor Carsten Paulun (Lamborghini) auf Platz eins lag. Mit der führenden Position kam der Volkswagen-Pilot aber nicht zurecht, fiel auf der zweiten Etappe Platz um Platz zurück und durch einen Unfall auf der letzten WP sogar noch aus der Top Ten heraus. Da Daniel Bäumler nach einem spektakulären Crash vom Bartresen aufgab, kassierte Volkswagen Motorsport-Phoenix Racing das schlechteste Saisonergebnis, verteidigte aber trotzdem knapp die Führung in der Teamwertung.

Das Podium bei der Rallye komplettierte Robert Müller, der mit seinem ABT Vision RCCO nach 14 Wertungsprüfungen zeitlich mit Thomas Voigt war. Dir größere Anzahl von WP-Bestzeiten entschieden zugunsten des Audi e-tron Vision RCCO.

Mit drei Autos unter den besten sechs hatten die „Äbte“ insgesamt einen starken Auftritt. Dank Gine Peters ging auch der Sieg in der Damenwertung an einen ABT Vision RCCO.

Weiter geht es in der „großen kleinen“ Rennserie bereits in 14 Tagen beim ersten Grand Prix Frankfurt beim Automobilclub von Deutschland (AvD) auf der IAA.




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