Finale Furioso: Volkswagen-Triumph beim RCCO-Auftakt


28.02.2019 Mit einem packenden Rennen ist die „große kleine“ Elektrorennserie RCCO in die Saison 2019 gestartet. Großer Sieger des Abends auf dem Hanse-Ring war am Ende das Team Volkswagen Motorsport-Phoenix Racing, das mit Kim Hauschild den Sieger stellte und mit Daniel Bäumler auch noch den dritten Platz holte. KTM-Pilot Michael Niemas musste sich von der Pole-Position aus mit Rang zwei begnügen. Boris Liebich verpasste als Vierter nur knapp den Sieg für die Ring-Taxi RACER. Titelverteidiger Thomas Voigt komplettierte die Top Fünf.

RCCO extrem

Zum Auftakt der 29. RCCO-Saison präsentierte sich das Starterfeld extrem kompakt. Ganze 98 Tausendstelsekunden trennten die sechs schnellsten Fahrer im Qualifying. Die Pole-Position im 25-köpfigen Starterfeld sicherte sich KTM-Pilot Michael Niemas mit gerade einmal 0,059 Sekunden Vorsprung auf Daniel Bäumler. „Ich glaube, die Spitze ist in der RCCO so eng wie noch nie“, sagte Niemas, der 2017 und 2018 auf dem Hanse-Ring jeweils gewonnen hatte. „Das komplette Feld ist zusammengerückt. Es wird extrem knapp. In diesem Jahr werden Teams Rennen gewinnen, die in den letzten Jahren nicht unbedingt in der Position waren.“

Ring-Taxi RACERS verpassen Sieg nur knapp

Nur knapp verpassten die Ring-Taxi RACER den Sieg auf dem Hanse-Ring. Neuverpflichtung Boris Liebich zeigte am Drücker des knallgrünen Schaeffler Vision RCCO den ganzen Abend über erwartungsgemäß eine starke Leistung und führte auch im Finale, ehe er sich kurz vor Schluss einen kleinen Fehler leistete und auf den vierten Platz zurückfiel. „Dieses Rennformat ist wirklich einzigartig“, meinte der Slotcar-Experte zum Konzept des #Just1minute, bei dem die Distanz der einzelnen Läufe jeweils nur eine Minute beträgt.

Kim Hauschild siegt erneut

Drei Rennen, zwei Siege: GT-Rennfahrer Kim Hauschild ist der Mann der Stunde in der „großen kleinen“ Rennserie. Nach seinem Sieg beim #RCCOSupersprint zum Abschluss der Saison 2018 gewann der Volkswagen-Pilot auch den Auftakt der neuen Saison – und das ausgerechnet auf jener Strecke, auf der er Ende 2017 in einem Herzschlagfinale um nur einen Punkt den Titelkampf gegen Björn Skottke verlor. „Ich habe mich auf dieser Strecke in der Vergangenheit etwas schwergetan und bin seit dem 24-Stunden-Rennen im November nicht mehr gefahren“, sagte Hauschild. „Deshalb habe ich im Freien Training und den ersten Läufen ein paar kleine Fehler gemacht. Zum Glück wurde das besser. Das Finale habe ich dann gut hingekriegt mit Konzentration, wenigen Fehlern und natürlich auch ein bisschen Glück.“

Turbulentes Finale

Das Finale der besten fünf Fahrer des Abends hätte spannender kaum verlaufen können. Mit Audi, KTM, Schaeffler und Volkswagen waren vier der sechs Marken vertreten. Jeder der fünf Fahrer hatte den Speed, das Rennen zu gewinnen. „Man kann keine Vorhersage treffen, ob es am Ende ein Sieg oder ein fünfter Platz wird“, sagte Michael Niemas, der als Führender der Vorläufe in das Finale ging, zunächst aber bis auf Platz vier zurückgereicht wurde. „Irgendwie lief das Auto plötzlich nicht mehr so gut wie vorher“, sagte der KTM-Pilot, der dank seiner Konstanz trotzdem noch Zweiter wurde. Boris Liebich und Daniel Bäumler leisteten sich kleine Fehler, der Audi e-tron Vision RCCO von Rekordmeister Thomas Voigt blieb bei zwei Restarts stehen. Damit war der Weg frei für Kim Hauschild, der im Finale als einziger Fahrer 47 Runden schaffte. Die 47-Runden-Marke hatte zuvor nur Michael Niemas zweimal erreicht.

NEXGENracing mit drei Autos in den Top Ten

Einen starken Auftritt beim Heimspiel auf dem Hanse-Ring hatte das Team NEXGENracing. Mit Christian Wilke, Alan Fauvel und Gine Peters kamen alle drei ABT Vision RCCO in die Top Ten. Andreas Göhring und Robert Müller mussten sich mit ihren ABT Vision RCCO dagegen mit den enttäuschenden Plätzen 18 und 20 begnügen. Unter Wert geschlagen wurden auch die Lamborghini Centenario RCCO, von denen kein einziger in die Top Ten kam.



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