Audi-Doppelsieg in Zandvoort


14.07.2018 Mit einem Doppelsieg bei der DTM in Zandvoort hat tv racing die Führung in der Teamwertung der „großen kleinen“ Rennserie übernommen. Rekordmeister Thomas Voigt feierte mit dem neuen Audi e-tron Vision RCCO den zweiten Sieg im dritten Rennen. Daniel Schuster von der Audi Kommunikation machte den Audi-Doppelsieg perfekt. Das Podium komplettierte Titelverteidiger Björn Skottke für KTM.

Starker Audi-Auftritt

Strahlender Sonnenschein, eine tolle Location in der Audi Team & Media Hospitality und spannendes Racing: Die insgesamt achte Audi DTM Challenge und das zweite Gastspiel der RCCO bei der DTM im niederländischen Nordseebad Zandvoort war ein voller Erfolg – auch für Gastgeber Audi: In Abwesenheit von Tabellenführer Michael Niemas, der in Barcelona bei der Slotcar-Weltmeisterschaft von Scaleauto startete, waren die neuen Audi e-tron Vision RCCO eine Klasse für sich. Rekordmeister Thomas Voigt fuhr trotz 10 Gramm Performance-Gewicht bereits im Freien Training die schnellste Zeit und gewann seinen Vorlauf deutlich. Im Finale über zehn Minuten konnte nur Teamkollege Daniel Schuster das Tempo mitgehen. Der DTM-Pressesprecher von Audi glänzte mit dem besten Vorlauf und sicherte sich die Pole-Position für das Finale. „Das Auto lief fantastisch“, schwärmte Schuster, nachdem er sich im Kampf um Platz zwei gegen Titelverteidiger Björn Skottke durchgesetzt hatte. „Gefühlt war es zwei Zehntelsekunden pro Runde schneller als die der anderen.“ Mit dem Doppelsieg verdrängte das Audi-Team tv racing das Team Shell-PROTOTYP von Platz eins der Teamwertung. „Michael Niemas den Fahrertitel noch streitig zu machen, wird kaum möglich sein“, sagte Voigt nach seinem Sieg. „Aber die Teamwertung wollen wir uns in diesem Jahr definitiv holen.“

„Skottie“ mit Handicap

Fünfter Einsatz in der Saison 2018, fünftes Podium: Die eindrucksvolle Serie von Titelverteidiger Björn Skottke hielt auch in Zandvoort an. Bei der Audi DTM Challenge holte „Skottie“ mit Platz drei sein fünftes Podium der Saison, obwohl er mit reichlich Performancegewicht und einem zusätzlichen Handicap unterwegs war: Im Finale hatte sich der Zeitnahme-Transponder an Bord seines KTM X-BOW Vision RCCO gelöst. „Das hatte massiven Einfluss auf das Fahrverhalten“, so Skottke. Mit Platz drei schob sich der amtierende Champion in der Fahrerwertung bis auf elf Punkte an seinen Markenkollegen Michael Niemas heran. Wie stark die beiden KTM-Piloten in der ersten Saisonhälfte waren, unterstreicht die Tatsache, dass beide jeweils ein Rennen weniger bestritten haben als ihre Verfolger.

Dritte Pole für Joest Racing

Eldert Hedden bleibt der Meister des Qualifyings: Auch in Zandvoort sicherte sich der Lamborghini-Pilot die Bestzeit im Einzelzeitfahren. Für ihn und Joest Racing war es bereits die dritte Pole-Position der Saison. Im ersten Vorlauf musste sich Hedden nach anfänglicher Führung dem späteren Sieger Thomas Voigt geschlagen geben. Im B-Finale kam der Ex-Champion nach einer turbulenten Anfangsphase dann nicht über den vierten Platz heraus, wodurch er die Finalteilnahme verpasste. Die schaffte dieses Mal dagegen sein Bruder Jan Hedden, der in Zandvoort konstant schnell unterwegs war und mit Platz vier sein bestes Saisonergebnis erzielte. Mit Volker und Carsten Paulun auf den Plätzen sieben und zehn kamen alle vier Lamborghini Centenario RCCO in die Top Ten. Carsten Paulun krönte sein bestes Saisonergebnis auch noch mit der schnellsten Rennrunde des Abends.

Ossi Kragl erneut schnell

Zweiter Start, zweite Finalteilnahme: Mit dem giftgrünen Schaeffler Vision RCCO belegte Ossi Kragl zum zweiten Mal in Folge den fünften Platz. Die Scuderia Suedschleife.com trat in Zandvoort mit allen drei Autos vollzählig an. Timo Broda und Rolf Neuhaus schafften es auf den Plätzen 13 und 14 allerdings nicht in die Top Ten.

Oliver Schmidt im Finale

Aus beruflichen und privaten Gründen hatte KTM-Pilot Oliver Schmidt zuletzt viermal in Folge bei der „großen kleinen“ Rennserie gefehlt. Umso eindrucksvoller war das Comeback in Zandvoort: Mit einem klaren Sieg in seinem Vorlauf schaffte der Chef des PROTOTYP-Museums die direkte Qualifikation für das Finale, das er schließlich auf Platz sechs beendete. „Es war ein wirklich toller Event in einer fantastischen Location“, sagte Schmidt. „Großartig, dass Audi uns das ermöglicht.“

Loïc Duval gewinnt Rennen der DTM-Fahrer

Jede Menge Spaß hatten die Audi-Piloten beim schon traditionellen Rennen der DTM-Fahrer. Am Drücker eine Klasse für sich war dieses Mal Loïc Duval, der sich die Pole-Position sicherte und das Rennen über fünf Minuten souverän gewann. DTM-Champion René Rast holte Platz zwei vor Mike Rockenfeller. Nico Müller startete am Abend mit einem dritten Audi e-tron Vision RCCO auch beim RCCO-Meisterschaftslauf. Der Schweizer qualifizierte sich für das B-Finale, musste wegen eines Meetings seines DTM-Teams dann aber passen. Erstmals in der „großen kleinen“ Rennserie startete Moritz Frowein: Der Sohn vom langjährigen Chef der quattro GmbH Werner Frowein belegte mit einem Volkswagen Golf GTE Vision RCCO des Teams Volkswagen Motorsport-Phoenix Racing Platz zwölf.



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