2016 Wiederholungstäter

In einem spannenden Finale sicherte sich Jürgen Stüdemann seinen zweiten RCCO-Titel in Folge – erneut mit einem historischen Rennwagen.

Jürgen Stüdemann war erst der zweite Fahrer der „großen kleinen“ Rennserie, dem eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang. Mit dem Porsche 917 war der Slotcar-Profi auch 2016 nicht zu schlagen. Das Team PROTOTYP-Shell setzte auch 2016 auf einen historischen Rennwagen: Dem Porsche 962C folgte der Porsche 917. Vom ersten Moment an gab es große Diskussionen um den Flachmann, der sich in den Händen von Jürgen Stüdemann als nahezu unschlagbar erwies. Daran konnte auch der Versuch der Regelmacher nichts ändern, den Vorteil flacherer Autos durch höhere Handicapgewichte in den Dächern auszugleichen. Und auch eine Disqualifikation beim Saisonauftakt, als der Porsche 917 in einigen Punkten nicht dem Reglement entsprach, konnte den neuerlichen Durchmarsch von Stüdemann nicht verhindern.

Trotzdem fiel die Entscheidung im Titelkampf einmal mehr erst beim Saisonfinale. Dafür sorgte Rekordmeister Thomas Voigt, der mit seinem Audi R8 LMS konstant punktete und sogar als Tabellenführer in das letzte Rennen auf dem Hanse-Ring ging. Zudem musste Stüdemann im alles entscheidenden Rennen mit 70 Gramm Handicap-Gewicht antreten und tat sich im wahrsten Sinne des Wortes so schwer, dass er sogar um den Einzug ins Finale der besten Fünf bangen musste. Rivale Voigt war mit seinem 50 Gramm leichteren Audi R8 LMS in den Vorläufen fehlerfrei unterwegs und hätte sich mit einem Sieg im letzten Rennen noch den Titel sichern können. Doch diese Hoffnungen fanden in der zweiten Runde des Finales ein jähes Ende, als Christian Wilke (Mercedes-Benz) und Kim Hauschild (Volkswagen) kollidierten und Voigt mit von der Strecke rissen.

Die Top 3 der Saison – Thomas Voigt, Jürgen Stüdemann und Daniel Bäumler

Jürgen Stüdemann profitierte davon und fuhr den geerbten zweiten Platz und damit den Fahrertitel souverän nach Hause. „Den Titel zu verteidigen war wesentlich schwieriger als den ersten RCCO-Titel zu gewinnen, denn in diesem Jahr war ich der Gejagte“, sagte der neue und alte RCCO-Champion Jürgen Stüdemann. „Thomas hat mich die ganze Saison über unter Druck gesetzt. Und trotz meiner vier Saisonsiege ist es am Ende noch einmal ganz, ganz knapp geworden.“

Gute Chancen auf den Titel hätte auch Daniel Bäumler gehabt. Der TV-Journalist der WeltN24-Gruppe gewann drei Rennen, musste im Endspurt berufsbedingt aber zwei Rennen auslassen. Am Ende fehlten Bäumler nur 24 Punkte zum Titelgewinn – umgerechnet ein zweiter Platz.

 

Auch Bentley Boy Eldert Hedden vom Team Joest Racing hatte bis zuletzt zumindest noch rechnerische Titelchancen, obwohl er – wie Voigt – 2016 kein Rennen gewinnen konnte. Ein Fahrfehler ließ ihn am Ende aber auf den vierten Tabellenplatz zurückfallen.

Zweiter Titel in Folge – Jürgen Stüdemann (Mitte) mit den Teamgründern Wolfgang Warnecke und Oliver Schmidt

"Totz meiner vier Saisonsiege ist es am Ende noch einmal ganz, ganz knapp geworden."
Jürgen Stüdemann

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Pinnwand 2016

Mister Sandman – schwierige Bedingungen bei der Schaeffler Outdoor-Rallye

Jost do it – Jost Capito ließ es sich auf 2016 nicht nehmen, beim Volkswagen Slotcar Festival selbst zu starten

Neuwagen – Luca Müller siegte beim ersten Einsatz seines neu aufgebauten McLaren P1

Ergebnisse 2016

RennenSiegerZweiterDritterDamen-SiegerinPDF
Just a minuteVolkswagen
D. Bäumler
Volkswagen
K. Hauschild
Audi
T. Voigt
Mercedes-Benz
G. Peters
20 Minuten HamburgPorsche
M. Niemas
W. Warnecke
Bentley
E. Hedden
V. Paulun
Audi
T. Voigt
A. Zschorsch
Audi
M. Kleinert
Grand Prix Schleswig-HolsteinPorsche
J. Stüdemann
Audi
T. Voigt
Volkswagen
D. Bäumler
Audi
L. Schmid
HH300Porsche
J. Stüdemann
Bentley
E. Hedden
Volkswagen
D. Bäumler
Mercedes-Benz
G. Peters
Slotcar-FestivalVolkswagen
D. Bäumler
Audi
T. Voigt
Joest-Bentley
J. Hedden

.
DTM ChallengeAudi
F. Biela
Porsche
J. Stüdemann
Bentley
E. Hedden
Volkswagen
K. de Vries
Outdoor-RallyePorsche
J. Stüdemann
Audi
T. Voigt
Bentley
V. Paulun
Mercedes-Benz
G. Peters
City-CupPorsche
J. Stüdemann
Audi
T. Voigt
Mercedes-Benz
F. Wilke
Mercedes-Benz
G. Peters
Mini RXMcLaren
L. Müller
Joest-Bentley
E. Hedden
McLaren
R. Müller
Mercedes-Benz
G. Peters
SupersprintVolkswagen
D. Bäumler
Porsche
J. Stüdemann
Mercedes-Benz
C. Wilke
Mercedes-Benz
G. Peters

Endstand 2016

1 Jürgen Stüdemann (Porsche 917) 196

2 Thomas Voigt (Schaeffler Audi R8 LMS) 180

3 Daniel Bäumler (Volkswagen Polo R WRC) 172

4 Eldert Hedden (Joest-Bentley Continental GT) 157

5 Volker Paulun (Joest-Bentley Continental GT) 133

6 Christian Wilke () 98

7 Jörg Schumacher (Volkswagen Polo R WRC) 98

8 Andreas Göhring (McLaren P1) 94

9 Jan Hedden (Joest-Bentley Continental GT) 93

10 Robert Müller (McLaren P1) 87



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