2003 Das Imperium schlägt zurück

Nach zwei Niederlagen in Folge holte Thomas Voigt seinen elften RCCO-Titel – begünstigt auch durch den überraschenden Ausstieg von Björn Skottke.

Zweimal in Folge musste sich Thomas Voigt im Titelkampf geschlagen geben, in der Saison 2003 schlug der Seriensieger zurück: Er holte sich seinen elften Titel am Drücker eines Alfa Romeo GTV, der bei den letzten beiden Rennen der Saison jedoch einem Porsche 911 GT3 weichen musste. Mit diesem Fahrzeug gewannen Voigt, Andre Dietzel, Christian „Phantom“ Schön und Sascha Maassen auch das 24-Stunden-Rennen. Der erste tv-Sieg beim Langstrecken-Klassiker seit 1998 fiel souverän aus: Von der ersten bis zur letzten Runde lag der weiß-blaue tv-Porsche an der Spitze.

Insgesamt feierte Voigt in der Saison 2003 drei Erfolge. Mit neun verschiedenen Siegern bei den zehn Veranstaltungen war das Jahr abwechslungsreich, was auch am überraschenden Ausstieg von „Überflieger“ Björn Skottke lag: Der amtierende Champion zog sich nach den ersten vier Rennen aus der „großen kleinen“ Rennserie zurück, um sich ganz der Slotcar-Clubsport-Szene zu widmen. Im rallye racing Carrera Cup begann damit die „Nach-Skottie-Ära“.

24h-Sieger – das "Phantom", Thomas Voigt, Sascha Maassen und André Dietzel

Nach dem Ausstieg von Skottke waren Andreas Göhring, die Hedden-Brüder, Stefan Filip und „Körni“ die härtesten Gegner für Voigt, dessen Teamkollege Andre Dietzel beim traditionellen Markenpokal-Rennen seinen längst überfälligen ersten Sieg feierte.

Mit dem souveränen Sieg beim 24-Stunden-Rennen machte Voigt den entscheidenden Schritt in Richtung Meister­titel. Beim Finale hätte ihm nur noch ­Andreas Göhring den Titel streitig machen können. Doch der Meister des Jahres 2001 kam über Platz sieben bei der Indoor-Rallye nicht hinaus und musste sich mit der Vizemeisterschaft begnügen.

Crash-Test – der Porsche von Thorsten Schulz nach einem Unfall

"Die Leistungsdichte im rallye racing Carrera Cup
ist enorm"
Jan Hennen

WAR der Maßstab der Corvette des amtierenden
Meisters zu Beginn der Saison 2003

1:25

Pinnwand 2003

Tierisch – Subaru Impreza WRC trifft Dino

Ton in Ton – Martin Kummerow mit seinem olivgrünen Ferrari

Heimsieg – bei der Indoor-Rallye bei seinem Arbeitgeber Maas Haus & Technik gelang Jan Hedden der erste RCCO-Einzelerfolg

Ergebnisse 2003

RennenSiegerZweiterDritterDamen-SiegerinPDF
20 Minuten HamburgOpel
M. Schneider
S. Pajung
Corvette
A. Göhring
Peugeot
J. Hedden
E. Hedden
Nissan
G. Peters
Grand Prix Schleswig-HolsteinPorsche
T. Voigt
Porsche
B. Skottke
Porsche
S. Filip

T. Kragl
Grand Prix BuxtehudeCorvette
B. Skottke
Alfa Romeo
T. Voigt
Porsche
S. Filip
Mini
J. Peters
HH300Corvette
B. Skottke
Peugeot
E. Hedden
Nissan
T. Körner
Nissan
G. Peters
MarkenpokalPorsche
A. Dietzel
Porsche
A. Göhring
Porsche
E. Hedden
Porsche
G. Peters
Outdoor-RallyeOpel
M. Schneider
Peugeot
E. Hedden
Peugeot
J. Hedden
Nissan
G. Peters
City-CupAlfa Romeo
T. Voigt
Peugeot
E. Hedden
Corvette
A. Göhring
Mini
J. Peters
Estering Grand PrixCorvette
A. Göhring
Nissan
T. Körner
Peugeot
E. Hedden
Nissan
G. Peters
24h-RennenPorsche
T. Voigt
A. Dietzel
C. Schön
S. Maassen
Corvette
G. Peters
R. Müller
O. Kragl
A. Göhring
Porsche
S. Filip
T. Schulz
V. Paulun
M. Meyer
Corvette
G. Peters
Indoor-RallyePeugeot
J. Hedden
Porsche
S. Filip
Alfa Romeo
J. Hennen
Alfa Roemo
A. Voigt-Neumeyer

Endstand 2003

1 Thomas Voigt (Alfa Romeo GTV) 202

2 Andreas Göhring (Chevrolet Corvette) 187

3 Eldert Hedden (Peugeot 206 WRC) 181

4 Jan Hedden (Peugeot 206 WRC) 154

5 Stefan Filip (Porsche 911) 153

6 Körni (Nissan 350Z) 146

7 Andre Dietzel (Alfa Romeo GTV) 141

8 Björn Skottke (Chevrolet Corvette) 115

9 Mike Neschki (Nissan 350Z) 108

10 Mark Schneider (Opel Astra V8 Coupé) 101



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