1995 Kit for fun

Ein neues Technisches Reglement brachte in der Saison 1995 die gewünschte Abwechslung in die zu stagnieren drohende Rennserie.

Das „Kit-Car“-Reglement brachte die gewünschte Abwechslung in die zu ­stagnieren drohende „große kleine“ Rennserie: Allenfalls im Premierenjahr 1991 hatte man derart viele verschiedene Fahrzeugtypen am Start gesehen. Vom Nissan 300 ZX bis zum Subaru Impreza WRC aus der Rallye-Weltmeisterschaft war im Jahr eins nach der Gruppe C alles vertreten.

Mit den „Kit-Cars“ machte die rallye racing Carrera Organisation (RCCO) zwei Schritte auf einmal: Die aufwändigen und nicht für jeden verfügbaren Kohlefaser-Chassis wurden verboten und wieder durch seriennahe Carrera-Exklusiv-Chassis er­­setzt, die nur im Bereich der Vorderachse modifiziert werden durften. Damit sank der Aufwand für den Bau eines RCCO-Fahrzeugs ganz erheblich. Gleichzeitig wurde die maximale Spurbreite auf 70 Millimeter begrenzt, um möglichst vielen Fahrzeug­typen den Start zu ermöglichen.

Carrera only – auch 1995 wurden mit Ausnahme des 24-Stunden-Rennens noch alle Läufe auf Carrera-Strecken ausgetragen

Das Rezept wirkte. Der Champion hieß am Jahresende zwar wieder Thomas Voigt, doch mit seinem Opel Calibra DTM konnte der Rekordmeister „nur“ vier der zehn Rennen gewinnen. Gegen Saisonende entwickelte sich vor allem Strafverfolger „Körni“ zu einem ernstzunehmenden Rivalen, der zwei der letzten drei Rennen für sich entschied und am Ende Vizemeister wurde.

Dabei griff „Körni“ ähnlich tief in die Trickkiste wie früher Voigt: Beim Mini-Avus-Rennen startete der Kripo-Mann nicht mit seinem gewohnten BMW 318is, sondern mit einer Gruppe-C-Karosserie auf dem seriennahen Chassis – in Sachen Schwerpunkt ein klarer Vorteil.

 

Spaß am rallye racing Carrera Cup – Jürgen Schramek, Nike Neschki, "Archie" Müller

"Fuckspeed, Girpool und McLaren kann man vergessen– jetzt kommt Speedpool!"
"Archie" Müller
über sein neues Team

PUNKTE (Streichresultate) kosteten
Gine Peters 1995 den Damentitel

6

Pinnwand 1995

Markenvielfalt – das neue Reglement brachte die erhoffte Abwechslung

Künstlicher Regen – Wombat-Nissan bei der Garten-Rallye

Schmalspur – mit dem neuen Reglement wurde die maximale Spurbreite reduziert

Ergebnisse 1995

RennenSiegerZweiterDritterDamen-SiegerinPDF
Grand Prix WandsbekOpel
T. Voigt
Subaru
H. Müller
Nissan
S. Maassen
Subaru
G. Peters
20 Minuten HamburgFerrari
A. Schlang
C. Schön
Opel
T. Voigt
Nissan
J. Schramek
S. Maassen
Subaru
G. Peters
A. Voigt-Neumeyer
Mini-IndyFerrari
C. Schön
BMW
T. Körner
Opel
T. Voigt
Toyota
U. Wedemann
MarkenpokalPorsche
T. Voigt
Porsche
H. Müller
Porsche
H. Eckhardt
Porsche
G. Peters
QuattroOpel
T. Voigt
Nissan
J. Schramek
Opel
T. Zwicker
Toyota
A. Voigt-Neumeyer
Outdoor-RallyeSubaru
M. Neschki
Opel
W. Rudschies
Subaru
H. Müller
Toyota
A. Voigt-Neumeyer
24h-RennenOpel
T. Voigt
A. Voigt-Neumeyer
M. de Vries
T. Zwicker
Nissan
U. Wedemann
S. Maassen
G. Frauenkron
N. Burkart
Ferrari
S. Scheller
C. Schön
M. Franzen
W. Rebbin
Opel
A. Voigt-Neumeyer
City-CupOpel
T. Zwicker
Opel
W. Rudschies
Opel
T. Voigt
Subaru
G. Peters
Mini-AvusPorsche
T. Körner
Opel
T. Voigt
Mercedes
J. Linnewedel
Subaru
G. Peters
Indoor-RallyeBMW
T. Körner
Mitsubishi
M. Franzen
Opel
W. Rudschies
Toyota
A. Voigt-Neumeyer
Grand Prix EssenFord
G. Schumacher
Opel
T. Voigt
Porsche
R. Goral
Toyota
A. Voigt-Neumeyer

Endstand 1995

1 Thomas Voigt (Opel Calibra V6) 145

2 Körni (BMW 850i) 92

3 Wolfgang Rudschies (Opel Calibra V6) 76

4 Hermann-J. Müller (Subaru Impreza) 73

5 Thomas Zwicker (Opel Calibra V6) 71

6 Jürgen Schramek (Nissan 300ZX) 71

7 Mike Neschki (Subaru Impreza) 61

8 Christian Schön (Ferrari 256 Dino) 55

9 Sascha Maassen (Nissan 300ZX) 51

10 Michel de Vries (Opel Calibra V6) 39



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