1994 Abschied von der Gruppe C

Da praktisch das gesamte Starterfeld in der Saison 1994 aus Porsche 962C bestand, entschied sich die rallye racing Carrera Cup Organisation (RCCO), das Reglement für 1995 zu ändern und Gruppe-C-Autos zu verbannen.

Die Saison 1994 begann mit einer kleinen Sensation: Nicht das tv-Imperium hatte die Nase vorn, sondern das neue Dipl-ouh-Racing-Team von Stefan Pajung („Dipl“) und Holger Eckhardt („Ouh“). Die beiden rallye-racing-Redakteure verpflichteten das „Phantom“ als Gastfahrer für den GP Wandsbek. Erstmals nicht mit einem eigenen Auto am Start und erstmals mit einer von ihm so wenig geliebten „Gruppe-C-Schüssel“ (O-Ton „Phantom“) gelang ihm endlich der längst überfällige erste Sieg in der „großen kleinen“ Rennserie.

Der Auftaktsieg blieb für Dipl-ouh-Racing jedoch ein Einzelerfolg. tv engineering dominierte den Rest der Saison wie gewohnt. Thomas Voigt feierte sieben Siege und holte sich überlegen den vierten Titel in Folge. Vizemeister Jürgen Schramek hatte mit einem tv-Kundenauto des ­Wombat-Power-Teams schon 72 Punkte Rückstand.

Der tv-Audi mit den verkleideten Hinterrädern wurde in der Saison 1994 verbannt, tv racing trat wieder mit „gewöhnlichen“ Porsche 962C an, die jedoch noch einmal weiterentwickelt wurden und eine Klasse für sich waren.

Starker Einstand – das neue Dipl-ouh-Racing-Team siegte dank Gastfaher "Phantom" gleich beim ersten Einsatz

Da 1994 praktisch das gesamte Starterfeld aus Porsche 962C bestand, entschied die RCCO, das Reglement für das folgende Jahr radikal zu ändern. Um mehr Vielfalt in das Feld zu bringen, wurden die Gruppe-C-Autos mit selbst gebauten Chassis verboten und so genannte „Kit Cars“ vorgeschrieben.

Wie konkurrenzfähig aber auch ein solches Auto sein kann, bewies Voigt beim Finale: Als bereits feststehender Meister holte er mit einem Opel Calibra, der bereits dem Reglement für das Jahr 1995 entsprach, den zweiten Platz.

Der Meister und sein Jäger – Thomas Voigt und Vizechampion Jürgen Schramek

"Die neue Saison hat noch nicht begonnen, doch tv ist schon wieder vorn ..."
Stefan Pajung
nach dem Finale

KOHLEFASER-CHASSIS verschwanden Anfang 1994
auf dem Postweg von Ingolstadt nach Hamburg

6

Pinnwand 1994

Oldie but Goldie – "Paul Huhn" (ganz links) gehörte zum siegreichen 24h-Team

Professionell – tv-Box beim 24h-Rennen

Prominente Verstärkung – Sascha Maassen startete beim 24-Stunden-Rennen für Wombat-Power

Ergebnisse 1994

RennenSiegerZweiterDritterDamen-SiegerinPDF
Grand Prix WandsbekSauber-Mercedes
C. Schön
Porsche
T. Voigt
Peugeot
T. Zwicker
Ferrari
U. Wedemann
20 Minuten HamburgPorsche
T. Voigt
M. de Vries
Porsche
G. Frauenkron
Mazda
H. Müller
M. Neschki
Porsche
G. Peters
M. Hebestreit
Mini-IndyPorsche
T. Voigt
Porsche
J. Schramek
Mazda
H. Müller
Porsche
G. Peters
MarkenpokalPorsche
T. Hahne
Porsche
C. Schön
Porsche
G. Wagner
Porsche
G. Peters
Open Air FestivalPorsche
J. Schramek
Porsche
W. Rudschies
Mazda
H. Dieckmann
Porsche
G. Peters
Outdoor-RallyeLancia
T. Voigt
Sauber-Mercedes
S. Pajung
Porsche
H. Eckhardt
Ferrari
A. Neumeyer
24h-RennenPorsche
T. Voigt
M. de Vries
W. Rudschies
P. Huhn
Ferrari
C. Schön
H. Eckhardt
S. Pajung
J. Linnewedel
Porsche
S. Maassen
G. Frauenkron
J. Schramek
N. Burkart
Toyota
G. Peters
M. Hebestreit
A. Neumeyer
K. Martens
City-CupPorsche
T. Voigt
Porsche
T. Zwicker
Porsche
M. Droste
Porsche
G. Peters
Mini-AvusPorsche
T. Voigt
Porsche
H. Eckhardt
Porsche
J. Schramek
Porsche
A. Neumeyer
Grand Prix EssenPorsche
T. Voigt
Ferrari
G. Schumacher
Porsche
T. Hahne
Porsche
U. Wedemann
QuattroPorsche
W. Rudschies
Opel
T. Voigt
Porsche
M. Neschki
Porsche
A. Neumeyer

Endstand 1994

1 Thomas Voigt (Porsche 962C) 179

2 Jürgen Schramek (Porsche 962C) 102

3 Christian Schön (Ferrari Daytona) 69

4 Michel de Vries (Porsche 962C) 67

5 Wolfgang Rudschies (Porsche 962C) 66

6 Holger Eckhardt (Sauber-Mercedes C9) 52

7 Jens Linnewedel (Porsche 962C) 49

8 Stefan Pajung (Sauber-Mercedes C9) 47

9 Mike Neschki (Toyota) 44

10 Thomas Zwicker (Porsche 962C) 43



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