1992 Willkommen im Club

Die Kollegen von „AutoBild“ fanden schon im Premierenjahr Gefallen an der „großen kleinen“ Rennserie. 1992 wurde daraus eine offizielle Partnerschaft, aus dem rallye racing Carrera Cup vorübergehend der rallye racing AutoBild Cup.

Nach dem erfolgreichen Premierenjahr boomte die „große kleine“ Rennserie erst so richtig. In der Saison 1992 wurde der Cup in Kooperation mit den Kollegen von AutoBild ausgeschrieben. Aus dem rallye racing Carrera Cup wurde so vorübergehend der rallye racing AutoBild Cup. Einige Rennen fanden in den Redaktionsräumen von AutoBild statt.

Technisch beruhigte sich die Szene ein wenig. Der Porsche 962C war das Maß der Dinge, fast alle Top-Teams setzten auf den Gruppe-C-Boliden aus Weissach. tv racing ließ im Winter 1991/1992 spezielle Kohle­faser-Teile bei Audi Sport in Ingolstadt anfertigen. Die tv-Porsche mit Audi-Technik waren nahezu unschlagbar: Neun der zehn Rennen endeten mit Siegen von tv racing, wobei Thomas Voigt nicht weniger als acht Mal gewann. Nur AutoBild-Redakteur Hermann-Josef Müller (kurz: „Archie“) vom Fuckspeed-Team konnte die tv-Siegesserie mit einem Erfolg bei der Garten-Rallye unterbrechen.

Nahezu unschlagbar – neun der zehn Rennen gewann ein Porsche 962C von tv racing. Nur "Archie" Müller konnte die Siegesserie durchbrechen

tv racing setzte technisch nicht nur mit dem Einsatz von Kohlefaser-Teilen Maßstäbe: Das Mini-Indy-Rennen gewann Voigt mit einem allradgetriebenen Bi-Motor-Prototypen – es sollte der einzige Sieg eines Allradfahrzeugs in der Geschichte der „großen kleinen“ Rennserie bleiben.

 

Dass Voigt und sein Teamkollege Michel de Vries derart leichtes Spiel hatten, lag allerdings auch am Reglement. Da nicht alle Teams aufwändige Eigenkon­struktionen an den Start bringen wollten, wurde eine Gruppe-N-Wertung für seriennahe Fahrzeuge eingeführt, in der sich mit dem „Phantom“ ausgerechnet einer der stärksten Fahrer „versteckte“.

Im zweiten Anlauf – nach der Niederlage in der Saison 1991 gegen das Venceremos-Team gelang tv racing der erste Sieg beim 24-Stunden-Rennen

"Wer mich überholt, kriegt keine Kohle"
Horst Paulun
Hauptkassierer Springer-Verlag

SEKUNDEN brauchte Walter Rebbin
1992 für eine Runde beim Mini-Indy-Rennen

2,77

Pinnwand 1992

Pokalübergabe – das "Phantom" war der erfolgreichste Gruppe-N-Pilot

Erlaubtes Hilfsmittel – Fahrerhandschuh mit Freiheit für den Zeigefinger

Schirmherr – Thomas Voigt bei der verregneten Garten-Rallye

Ergebnisse 1992

RennenSiegerZweiterDritterDamen-SiegerinPDF
Gänsemarkt Grand PrixPorsche
T. Voigt
Porsche
M. de Vries
Ferrari
G. Wagner
Ferrari
M. Behrend
20 Minuten HamburgPorsche
T. Voigt
M. de Vries
Lancia
C. Schön
Sauber-Mercedes
J. Nikola
P. Huhn

S. Scheller
M. Behrend
Mini-IndyAudi
T. Voigt
Porsche
M. de Vries
Mazda
W. Rebbin
Porsche
M. Hebestreit
MarkenpokalPorsche
T. Voigt
Porsche
H. Müller
Porsche
M. Droste
Porsche
G. Peters
Formula RallyPorsche
T. Voigt
Porsche
H. Müller
Porsche
M. de Vries
Ferrari
M. Behrend
Outdoor-RallyePorsche
H. Müller
Ford
J. Bobsien
Porsche
T. Voigt
Ferrari
S. Scheller
24h-RennenPorsche
T. Voigt
M. de Vries
G. Frauenkron
T. Wedemann
Ford
R. Schäffer
D. Branke
J. Bobsien
M. Droste
Porsche
H. Müller
M. Neschki
M. Hebestreit
G. Peters
Porsche
M. Hebestreit
G. Peters
SupercupPorsche
M. de Vries
Mazda
H. Müller
Porsche
T. Körner
Ferrari
M. Behrend
City-CupPorsche
T. Voigt
Porsche
M. de Vries
Lancia
C. Schön
Porsche
U. Wedemann
Night FeverPeugeot
T. Voigt
Porsche
M. de Vries
Porsche
T. Körner
Ferrari
S. Scheller
Grand Prix EssenPeugeot
T. Voigt
Porsche
M. de Vries
Porsche
H. Müller
Porsche
G. Peters

Endstand 1992

1 Thomas Voigt (Porsche 962C) 179

2 Michel de Vries (Porsche 962C) 127

3 Christian Schön (Lancia Stratos) 99

4 Michael Droste (Porsche 962C) 95

5 Hermann-J. Müller (Porsche 962C) 89

6 Jens Bobsien (Ford GT) 70

7 Körni (Porsche 962C) 69

8 Roland Schäffer (Ford GT) 68

9 Achim Schlang (Lancia Stratos) 48

10 Hendrik Dieckmann (Ferrari) 46



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